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Die bioenergetische Therapie ist keine Mode der letzten Jahre. In
dieser oder jener Form hat sie schon immer existiert.
Das Denken in energetischen Kategorien ist ein fester Bestandteil
des Yoga, dessen Entstehung auf das ???? Jahrtausend v. Chr.
zurückgeht. Aus Indien kam die Lehre nach Ägypten, Griechenland,
Assyrien, Judäa und China, wo man damals bereits die biologische
Energie des Körpers mit Hilfe der Akupunktur beeinflussen konnte.
Die bioenergetische Heilmethode wendete Jesus Christus an, um
Menschen von Blindheit, Stummheit, Taubheit, Lähmungen, Epilepsie,
Wassersucht, Blutungen, Aussatz und Gelenkschmerzen zu heilen.
Der so genannte „heilende Magnetismus“ der Handflächen von Heilern
war auch in Europa bekannt. Er wurde von Anton Mesmer in
meisterhafter Weise angewendet. Die Methode des Handauflegens
beherrschten auch die Volksheiler.
Für logisch denkende Menschen ist die bioenergetische Behandlung
ein Synonym für Hochstapelei. Besonders weit ist diese Meinung in
der Schulmedizin verbreitet. Denken Sie mal nach: Ein Mensch
fuchtelt mit seinen Händen über einen Kranken herum und behauptet,
dass er auf diese Weise zum Beispiel Magengeschwüre oder
Bronchitis behandele. So ein Unsinn! Scharlatanerie! Deshalb sind
viele Ärzte der Ansicht, dass diese Spinnereien unverzüglich
verboten und die Scharlatane aus der Medizin verbannt werden
sollten.
Scheint logisch zu sein.
Nur liegen der bioenergetischen Therapie nicht die Logik, sondern
andere Begriffe und Gesetze zugrunde. Deshalb hat sie nicht nur
dem heftigen Sturm der Abneigung standhalten können, sondern sie
entwickelt sich auch erfolgreich weiter.
Ich bin Arzt, der an einer medizinischen Hochschule ausgebildet
wurde. Nach meinem Abschluss behandelte ich zehn Jahre lang meine
Patienten konventionell und ohne irgendwelche esoterischen
„Tricks“. Und ich erlaube mir zu behaupten, dass die
bioenergetische Therapie keine Hochstapelei ist. Sie ist keine
Behandlungsmethode für alle Leiden, dennoch handelt es sich um ein
sehr effektives Heilverfahren. Gerade bei Fällen, bei denen keine
anderen Methoden halfen, ereichte man mit dieser Methode oft auf
den ersten Blick unglaubliche Ergebnisse, die aber Realität sind.
Was ist eigentlich Bioenergie?
Sogar logisch und praktisch denkende Menschen können sich leicht
von ihrer Existenz überzeugen lassen.
Jeder von uns kann die Wärme eines anderen Menschen, d. h. das
infrarote Spektrum seines Biofeldes fühlen. Dieses Spektrum kann
man in der Schulmedizin mit Hilfe eines Thermographen und in der
alternativen Medizin mit Hilfe der Handflächen eines Heilkundigen
messen.
Die elektroenergetischen Parameter des Herzens werden durch ein
Elektrokardiogramm aufgezeichnet und die des Gehirns durch das
Elektroenzephalogramm. Beides findet in der Medizin breite
Anwendung. Wenn im Körper elektrischer Strom fließt, dann gibt es
auch ein Magnetfeld. Dieses Feld umgibt jedes Organ und ist
Bestandteil der Aura. Aber es ist so schwach, dass es heute
unmöglich ist, es mit Hilfe von irgendwelchen Apparaten zu
registrieren. Auch nicht mit Apparaten, für die viel Werbung
gemacht wird, wie zum Beispiel für die „Aura-Fotografie“. Wenn Sie
so eine Werbung sehen, fallen Sie nicht darauf herein. Na ja, man
kann die Methoden der Aura-Fotografie nicht als reinen Betrug
bezeichnen, aber schon als Versuch, das Erwünschte für das Reale
auszugeben.
Woraus besteht unsere Bioenergie?
Die Stoffe, aus denen unser Körper seine Energie gewinnt, bekommen
wir aus der Nahrung und der Luft. Aber auch aus Emotionen und
ästhetischen Wahrnehmungen, wenn wir mit anderen Menschen Kontakt
haben, Musik hören, als Zuschauer bei sportlichen Wettbewerben
dabei sind, Pinakotheken besuchen oder Bücher lesen. Diese
Komponenten sind für die Stärke unserer Energie verantwortlich.
Zum Teil sind sie auch in der genetischen Information
vorprogrammiert, die wir von unseren Eltern erben.
Die wichtigste Rolle bei den biochemischen Reaktionen spielen die
Mitochondrien
der Zellen. Sie produzieren die Adenosintriphosphatsäure (ATP),
die als chemischer „Energietreibstoff“ gilt.
Energie ist nicht nur in Lebewesen, sondern auch in Pflanzen
enthalten. Die Energie der Pflanzen, die von Menschen und Tieren
als Nahrung genutzt werden, wird in Kalorien gemessen.
Wir haben das Wort Aura erwähnt. Was ist das?

Das ist ein Biofeld – so etwas wie eine energetische Kleidung.
Genau so wie normale Kleidung ist auch die Aura nicht homogen,
sondern besteht aus mehreren Schichten.
Nur haben diese Schichten keine deutlich erkennbaren Grenzen und
können mit keinem Gerät festgestellt werden. Sie können nur von
besonders sensiblen Menschen gefunden werden – von
Bioenergetikern.
Ich möchte jetzt nicht ausführlich darstellen, wie sie das machen,
denn dieses Buch ist in erster Linie für Patienten und nicht für
Fachleute bestimmt. Aber einiges zu diesem Thema finden Sie im
Kapitel Bioenergetische Diagnostik.
In die Aura werden Energiezentren, Chakren, projiziert. Sie sind
so etwas Ähnliches wie Energieansammlungen oder Akkumulatoren. Es
gibt sieben Hauptchakren (von oben nach unten):

7. Sahasrara:
Durch sie wird die Verbindung zwischen dem Menschen und dem Kosmos
hergestellt. Es ist das Zentrum der Spiritualität und Erleuchtung.
6. Ajna:
das „dritte Auge“, das Zentrum der reinen Selbsterkenntnis, der
Intuition und des Glücks.
5. Vischuddha:
ist für Kommunikation, Atmungsorgane und Schilddrüse
verantwortlich.
4. Anahata:
Herzchakra, hier sind Emotionen, Vergebung, Verständnis, Empathie
usw. konzentriert. „Ein herzloser Mensch“ oder „er hat ein reines
Herz“ - so spricht man von Menschen, deren Anahata-Chakra schwach
bzw. stark ist. Dieses Chakra kontrolliert auch Herz, Lungen,
Bronchien und Zwölffingerdarm. Außerdem beeinflusst es das
Immunsystem.
3. Manipura:
„Sonnengeflecht“. Befindet sich um den Nabel herum. Das ist das
innere Herdfeuer der Verdauung. Um es nicht zu löschen, sollte man
kein kaltes Wasser nach dem Essen trinken. Dieses Chakra ist für
die Organe der Bauchhöhle verantwortlich: Dick- und Dünndarm,
Magen, Zwölffingerdarm, Leber, Gallenblase, Bauchspeicheldrüse,
Nieren und Nebennieren.
2. Svadhisthana:
das Zentrum der physischen, sexuellen und schöpferischen Energie.
Es liegt zwischen Schambein und Nabel. Im Svadhisthana-Chakra sind
die Informationen aus unserer Kindheit und negative Emotionen
enthalten: Zorn, Bosheit, Leidenschaft, Hass, Grausamkeit,
Arroganz, Zweifel, Eifersucht, Dummheit und Faulheit. Hier sind
auch die alltäglichen Probleme konzentriert: Es ist das „kranke
Chakra unserer Zeit“. Darauf gehen psychosomatische Störungen,
Spasmen verschiedener Organe und Depressionen zurück. Es ist aber
gleichzeitig das Zentrum der Mutterschaft. Wenn eine Frau keine
Kinder hat, sollte man durch dieses Chakra nach einem Zusammenhang
mit gesellschaftlichen Problemen suchen. Das Svadhisthana-Chakra
ist für Gebärmutter und Gebärmutteranhängsel, Prostata, Produktion
von Sperma usw. verantwortlich.
1. Muladhara:
Durch dieses Chakra wird die Energie jedes Menschen mit der
Energie der Erde verbunden. Hier befindet sich die
Ursprungsenergie, die wir von unseren Eltern mitbekommen haben –
sozusagen die Matrix des Menschen, die Information über die
vorigen Wiedergeburten. Das ist also das festeste Chakra (je höher
sich die Chakren befinden, desto dünner sind sie). Deshalb ist es
nicht nur für die mit ihr unmittelbar zusammenhängenden Organe wie
Enddarm oder Genitalien verantwortlich, sondern auch für Knochen,
Zähne, Nägel und für die Energie des Blutes.
Chakra
ist weder ein anatomischer noch ein physiologischer Begriff.
Chakren lassen sich mit keiner Apparatur erfassen. Das bedeutet
aber nicht, dass sie nicht existieren. Schließlich kann das
Vorhandensein von Kopfschmerzen auch mit keiner Apparatur
bestätigt werden. Heißt das aber, dass es keine Kopfschmerzen
gibt?
Chakren sind nicht nur energetische Akkumulatoren, sondern sie
spüren auch die Energiewellen auf (Lokatoren). Das
Muladhara-Chakra zum Beispiel hat drei Blätter. Jedes Blatt nimmt
auf seiner eigenen Ebene Energiewellen auf. Durch das Wechselspiel
der drei Blätter entsteht das vierte Blatt, das ihr Egregor ist –
die Vereinung der drei Blätter.

In
einer anderen Projektion erinnert das Muladhara-Chakra an die
Lotos-Blume mit ihren Blütenblättern. Je höher sich das Chakra
befindet, desto mehr Blätter hat es. Jedes Blatt fängt wie der
Strahl eines Ortungsgerätes seine spezifischen Informationen ein.
Bei einer Resonanz wird ein Signal ausgelöst. Ein Beispiel: Ein
junger Mann ist auf eine junge Frau aufmerksam geworden. Sie hat
auch ihrerseits mitbekommen, dass sie entdeckt worden ist – und so
wurde auch bei ihr ein Signal ausgelöst. In diesem Fall geschieht
gleichzeitig mit der Chakra-Diagnostik auch die Sondierung auf
Vereinbarkeit: die Chakren-Energien des Mannes und der Frau
treffen sich. Wenn dabei eine Resonanz entsteht, verändern die
beiden ihr Verhalten. Wenn nicht, dann gehen die jungen Menschen
aneinander vorbei, ohne sich gegenseitig besondere Aufmerksamkeit
zu schenken.
Die Chakren fangen nicht nur die Energie von Lebewesen ein,
sondern auch die von Gegenständen, Städten und Ländern. Jeder von
uns hat seine Lieblingsdinge, über die wir nicht nach den
Kategorien gut – schlecht oder gefällt mir – gefällt mir
nicht urteilen, sondern danach, ob wir eine besondere
Vertrautheit spüren. In diesem Fall befinden Sie sich mit diesem
Gegenstand in Resonanz. Die Energie eines bestimmten Gegenstands
ist das, was man bei seiner Wahrnehmung empfindet. Die Energie
einer Stadt oder eines Landes ist das spezifische Empfinden, das
man in dieser Stadt oder diesem Land erfährt.
Jede Stadt hat ihr eigenes Gesicht. Darunter versteht man vor
allem ihre besondere Architektur. Außer der Architektur hat jede
Stadt aber auch ihre eigene Energie, die nichts mit der
Architektur zu tun hat und eine Synthese aus den Energien von
Gebäuden, Menschen, Parks und allem anderen, was sich in der Stadt
befindet, ist. Die Energie einer Stadt muss nicht unbedingt bei
allen Ankömmlingen oder dort Lebenden eine Resonanz gleicher
Frequenz hervorrufen. Unter den zahlreichen Städten, die ich
besucht habe, erlebte ich eine besondere positive Resonanz in San
Francisco, Prag und München. Und natürlich in der Stadt, in der
ich lebe, in Kiew. In Budapest, Florenz und Paris war die Resonanz
nicht so positiv. Keine Reaktion zeigten meine Chakren in den
schönen Städten Warschau, Los Angeles und Zürich.
Über meine Wahrnehmungen könnte ich noch lange schreiben, aber
jede Beschreibung wäre unvollständig, denn sie ist eine
Vermittlung von Informationen auf verbaler Ebene, während
Wahrnehmungen eine Aufnahme von Informationen (genauer gesagt von
Energien) mit dem Herzen auf der Ebene der Feinmaterie bedeuten.
Im Buch von Raymond Moody „Leben nach dem Leben“ wird beschrieben,
dass klinisch tote Menschen eine besondere Reinheit und Klarheit
in Bezug auf die Umgebung erlangten; um mit anderen Seelen zu
kommunizieren, brauchten sie nichts zu sagen – es war alles auch
ohne Worte klar. In einem gewissen Maße benutzen wir die
telepathische Übermittlung von Informationen auch in unserem
Leben. Das geschieht durch Augenkontakt. Oder vielleicht durch
eine besondere Wahrnehmung, durch die Aura oder Energie dieses
oder jenes Phänomens?
Was ist Musik? Eine Abfolge von Tönen verschiedener Höher und
Länge. Einen Klang aus einer Klarinette, der eine Sekunde lang
dauert, kann man als Quietschen einer Tür interpretieren. Oft
lässt eine bestimmte Kombination von sieben Noten die ganze Welt
fiebern. Was, wenn man zum Beispiel zwei Noten austauscht? „Die
ganze Welt“ wird vor der Dissonanz zusammenzucken. Warum? Weil die
magische Kombination der Noten nicht nur Geräusche sind - sondern
Energie. Verschiedene Lautkombinationen lassen in den Chakren
entweder Harmonie oder Disharmonie entstehen. Und wenn Menschen
Musik hören, reagieren sie nicht auf die „Reihe von Tönen
verschiedener Frequenz“, sondern auf die Energie.
Roman Kofman, ein Dirigent aus Kiew, der viele Symphonieorchester
in Deutschland geleitet hat, sagt: „Ich befasse mich bereits seit
40 Jahren mit Musik. Ich bin als Musiker, Arrangeur und Komponist
tätig. Aber ich verstehe die Musik nicht, ich fühle sie nur.“
Wenn wir nach den Kriterien gefällt mir – gefällt mir nicht
urteilen, dann ist es keine logische, sondern eine energetische
Bewertung. Wenn wir Passanten auf der Straße beobachten, empfinden
wir für die einen Sympathie, für die anderen Abneigung und
gegenüber dritten gar nichts. Warum? Wir kennen ja keinen von
ihnen. Weil wir auf der energetischen Ebene mit einem Menschen
eine positive Resonanz haben, mit einem anderen eine negative und
mit einem dritten gar keine.
Wenn einer Frau ein Kleid nicht gefällt, bedeutet das nicht, dass
es nicht schön ist. Ihre Chakren hatten einfach mit dem Kleid
keine Resonanz.
Alles um uns herum hat seine eigene Energie. Die Umgebung in
energetischen Kategorien zu sehen, bedeutet in der Lage zu sein,
die Welt nuancierter zu sehen. Kann das jeder Mensch lernen? Ja.
Versuchen Sie es - und Sie werden sich davon überzeugen können,
dass Sie viel mehr sehen als früher.
Nun möchte ich einige Kniffe anführen, die jeder selbständig
lernen kann, sogar derjenige, der keine Ahnung vom Begriff
Bioenergie hat.
Energie tanken
Laufen Sie ein bisschen barfuss. Laden Sie sich mit der Energie
der Erde auf, nehmen Sie sich etwas von ihrer Kraft
Heben Sie die Hände hoch. Stellen Sie sich vor, dass Sie ein
großes, aber schwereloses Geschenk halten – die Energie des
Kosmos
Atmen Sie die Luft ein, bis die Brust voll ist. Luft ist keine
Leere, sie ist auch Energie – Prana.
Wenn Sie das regelmäßig machen, bekommen Sie eine enorme
Energieladung und vergessen Ihre Müdigkeit.
Die Reinigung der Chakren
Wenn Sie spazieren gehen – zum Beispiel im Park oder fern der mit
Autos überfüllten Straßen – machen Sie folgende Übung.
Machen Sie drei Schritte und atmen Sie dabei langsam und tief ein.
Bei den nächsten zwei Schritten halten Sie den Atem an, dann
machen Sie wieder drei Schritte und atmen dabei aus - danach
wieder zwei Schritte und den Atem anhalten.
Wenn Ihnen dieser Rhythmus nicht zusagt, entwickeln Sie Ihren
eigenen. Sie werden schnell lernen, diese Übung automatisch
auszuführen.
Wenn Sie Ihren eigenen Rhythmus gefunden haben, richten Sie Ihre
Aufmerksamkeit zum Himmel, zum Kosmos, zu Gott. Beim Ausatmen
leiten Sie mit Ihren Gedanken die Energie des Universums in Ihr
oberes Chakra, das Kronenchakra (Sahasrara), wo das Zentrum der
Spiritualität und der Erleuchtung liegt. Beim nächsten Einatmen
richten Sie Ihre Aufmerksamkeit wieder nach oben und beim Ausatmen
leiten Sie die Energie in das nächste Chakra, in „das dritte Auge“
(Ajna), das Zentrum der reinen Selbsterkenntnis, der Intuition und
des Glücks. Und so verfahren Sie mit jedem Chakra. Beim untersten
Chakra, Muladhara, machen Sie die Übung in der umgekehrten
Reihenfolge; dabei leiten Sie in dieses Chakra nicht die Energie
des Kosmos, sondern die Energie der Erde.
Anreichern des Wassers mit Prana
Um Wasser mit Luftenergie (Prana) anzureichern, muss man es
mehrmals von einem Behälter in einen anderen gießen. Dieses Wasser
tut bei jeder Erkrankung gut.
Wie man die energetische Selbstheilung mit körperlichen Übungen
kombiniert, erzähle ich Ihnen, sobald wir die Angst vor
energetischen Vampiren losgeworden sind.
Wie man sich vor Vampiren schützen kann
Was
ist energetischer Vampirismus? Energetischer Vampirismus liegt
vor, wenn ein Mensch aus einem anderen Menschen Energie „saugt“.
Wenn man das Wort Vampir hört, stellt man sich normalerweise ein
schreckliches, blutgieriges Monster mit scharfen Zähnen und wirren
Augen vor. In Wirklichkeit aber sieht ein Vampir keineswegs so
aus, wie wir uns das vorstellen. Um einen Vampir zu sehen, braucht
man nur in den Spiegel zu schauen.
Jaja, das ist keine Beleidigung. Wir alle sind Vampire, die einen
mehr, die anderen weniger. Wir alle brauchen „Energiezufuhr“ von
anderen Menschen, Tieren oder Pflanzen. Das ist ein ganz normaler
und alltäglicher Vorgang. Wenn das „Tanken“ mit Energie die
anderen nicht stört, findet ein natürlicher Energieaustausch
statt: Der „Tankende“ entzieht einerseits einem anderen die
Energie, andererseits aber gibt er ihm etwas von der seinen. Jeder
Kontakt ist eher ein Energie- als ein Informationsaustausch.
Manchmal findet bei einem Gespräch gar kein Informationsaustausch
statt. Haben Sie schon mal erlebt, dass Sie sich nach einem
Treffen mit guten Bekannten, bei dem viel miteinander gesprochen
wurde, nicht mehr genau erinnern können, worum es bei dem Gespräch
eigentlich ging. (Ich meine hier aber nicht eine Zusammenkunft,
bei der heftig gebechert wurde). Trotzdem hat man nach dem Treffen
ein wunderbares Gefühl? Oder umgekehrt. Sie haben ein miserables
Gefühl, obwohl keiner etwas Schlechtes gesagt hat und nichts
Außergewöhnliches passiert ist.
Kontakte mit Eltern, Kindern, Bekannten oder Kollegen, private
Briefe, Telefongespräche mit Freunden und vieles andere sind auch
kein Informationsaustausch, sondern ein Energieaustausch. Wenn die
alten Eltern sich gekränkt zeigen, weil ihre erwachsenen Kinder
nichts von sich hören lassen, erklären die Kinder gewöhnlich, dass
sie keine Zeit hätten, dass bei ihnen nichts Besonderes passiert
sei, dass sie sich deshalb auch nicht gemeldet hätten. Die Eltern
wollen aber gar nicht wissen, was passiert ist. Sie brauchen eine
„Energiedosis“. Ist das Vampirismus? Wenn die Bitten der Eltern,
sie öfter zu besuchen, nicht zu Forderungen werden, dann nicht.
Wenn aber die Eltern ihre Kinder beharrlich zu überreden
versuchen, sich öfter zu melden, und Skandale veranstalten und den
Kindern Härte, Undankbarkeit und Gleichgültigkeit vorwerfen, dann
ist es echter Vampirismus. „Ich war mein Leben lang für dich da,
und du…“, so beklagen sich gewöhnlich die Mütter, die etwas von
der Energie ihrer Kinder genießen wollen.
Ist es Ihnen schon aufgefallen, dass ältere Menschen ihre
Enkelkinder mehr als ihre erwachsenen Kinder lieben? Warum wohl?
Weil ältere Menschen zu wenig an eigener Energie haben und von den
Kleinen „tanken“ wollen, die nicht wissen, wohin mit ihrer
stürmischen Lebenskraft. Ist das Vampirismus? Nein, das ist
normal.
Jede an Sie gerichtete Bitte ist ein Verlangen nach Ihrer Energie
in verdeckter Form. Die Frage „Könnten Sie mir etwas Geld leihen?“
sollte man zum Beispiel auslegen als „Könnten Sie mir…“ (angeblich
nur für eine gewisse Zeit) „…etwas von Ihrer Energie abgeben, die
Sie in Ihre Arbeit gesteckt haben und die sich in Geldscheine
verwandelt hat – ich werde diese Energie zu meinem Vorteil
verwenden.“ Oder die Bitte einer Ehefrau: „Oh… ich habe vergessen,
Brot zu kaufen… Schatz, geh du bitte…“ Darunter ist zu verstehen:
„Verwende einen Teil deiner Energie zu meinem und natürlich auch
zu deinem Nutzen.“ Sie hat wirklich nur vergessen, Brot zu kaufen.
Es ist dennoch nicht ausgeschlossen, dass sie unbewusst auch
versucht, ihren Mann zu ärgern, um in ihm eine stumme Empörung
hervorzurufen und so die Energie seiner Emotionen zu tanken. Und
was bedeutet die Anweisung des Vorgesetzten: „Fertigen Sie bitte
den Jahresbericht zum letzten Geschäftsjahr an?“ Auf den ersten
Blick scheint es eine normale Aufgabe zu sein, für die Sie auch
Geld bekommen. Aus der Sicht der Feinmaterien handelt es sich
einfach um Ausbeutung, Terror am Arbeitsplatz in Form von
energetischer Erpressung. Leider sind wir alle Opfer dieses
Terrors. Dass wir in die Arbeit gehen, ist ein juristisch
geregelter Vampirismus seitens des Arbeitgebers oder des Staates.
Denn in der Arbeit machen wir nicht etwas für uns, sondern für
jemand anders. Auch wenn wir dafür bezahlt werden. Der Handel mit
der eigenen Energie ist eine ganz normale und in der ganzen Welt
übliche Praxis. Womit sollen wir denn sonst handeln? Deshalb
brauchen wir nicht vor Begriffen zurückschrecken, die uns daran
erinnern, dass wir uns selbst zu Markte tragen. Im Grund genommen
ist es doch so. Jede Arbeit ist Handel mit der eigenen Energie,
unabhängig davon, welchen Beruf wir ausüben: Buchhalter, Arzt,
Bergmann oder Busfahrer. Und unsere Vorgesetzten sind energetische
Ausbeuter. Seien Sie nicht traurig – daran ist nichts
Unmoralisches. Es ist so, wie nackt in der Sauna zu sitzen. Ist
das eine Schande? Sie werden sich doch wohl nicht angekleidet ins
Dampfbad setzen, um nicht gegen gute Sitten zu verstoßen…
Worin besteht der Vampirismus?
Die Vampire lassen sich - wie auch alle Menschen - in Sonnen- und
Mond-Vampire einteilen. Die Sonnen-Vampire sind Hitzköpfe –
trocken und streitsüchtig. Zu Hause provozieren sie ihre
Familienmitglieder, in Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln
andere Menschen und in der Arbeit ihre Kollegen. Mond-Vampire sind
anders: ruhig und ermüdend. Sie nörgeln ständig und beklagen sich
über ihr Leben. Scheinbar unaufdringlich vertrauen sie Ihnen ihre
Sorgen an, Sie zupfen an Ihrer Jacke und weinen sich bei Ihnen
aus. Sie sind besonders schwer loszuwerden.
In beiden Fällen kann man dann von Vampirismus sprechen, wenn beim
Energieaustausch anlässlich eines Kontaktes einem der
Gesprächspartner ein „energetischer Schaden“ zugefügt wird. Was
das bedeutet, erkläre ich Ihnen gleich.
Wie kann man feststellen, ob ein energetischer
Schaden zugefügt wurde oder nicht?
Ganz einfach. Jeder Mensch spürt, dass ihm Energie gestohlen
wurde. Negative Emotionen, negative Empfindungen und das Gefühl,
dass Ihnen an einer bestimmten Situation etwas nicht gefällt, ist
ein Zeichen für einen energetischen Angriff seitens eines Menschen
aus Ihrer Umgebung. Je stärker dieses Gefühl ist, desto stärker
ist der Angriff und desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass
Ihnen ein Teil Ihrer Energie entzogen wurde.
Und hier ein klassisches Beispiel: Jemand ist Ihnen zufällig (Sie
wissen, dass es keine Zufälle gibt!) auf den Fuß getreten. Sie
haben darauf höflich reagiert (Ihrer Meinung nach) und derjenige,
der Ihnen auf den Fuß getreten ist, sagt Ihnen ins Gesicht, was er
von Ihnen hält. Wie fühlen Sie sich in dieser Situation? Wie
jemand, dem ein Teil seiner Energie geraubt wurde.
Oder ein anderes Beispiel. Sie fahren mit einem öffentlichen
Verkehrsmittel. Nun aber tritt Ihnen niemand auf den Fuß und
keiner sagt Ihnen die Meinung. Stattdessen wird ein Sitzplatz
frei, auf den Sie sich gerne setzen möchten. Aber irgendein Typ
hat sich vor Ihnen darauf niedergelassen. Ärgerlich? Nicht nur.
Dieser „Gentleman“ hat schon geahnt, dass Sie gerne Platz nehmen
wollten. Trotzdem ist er Ihnen zuvorgekommen und hat eine für Sie
unangenehme Tat vollbracht. In materieller Hinsicht haben Sie
durch diese Tat keinen Schaden genommen. Aus esoterischer Sicht
aber hat dieser Mensch gegen Sie einen energetischen Angriff
geführt, mit anderen Worten: einen Akt des Vampirismus begangen
Hat er Ihnen Energie entzogen? Das hängt ausschließlich von Ihnen
ab. Merken Sie sich:
Niemand kann Ihnen ohne Ihr Einverständnis Energie entziehen.
Deshalb muss die Frage folgendermaßen formuliert werden: Haben Sie
ihm einen Teil Ihrer Energie freiwillig abgegeben oder nicht? Nun
ist klar, dass alles von Ihnen abhängt. Wenn Sie innerlich auf
seine Tat reagiert haben, wenn Sie diesem „Idioten“ gegenüber
Ärger, Bosheit oder Hass empfunden haben, dann haben Sie einen
Teil Ihrer Energie verloren. Wenn Sie aber verstehen, was
geschieht, und keine innerliche Reaktion zulassen, dann bewahren
Sie Ihre Energie.
Ein Schüler fragte Buddha:
„Lehrer, was soll ich machen, wenn mich jemand schlägt?“
Buddha antwortete:
„Was würdest du machen, wenn ein trockener Ast von einem Baum auf
dich fällt?“
Der Schüler sagte:
„Nichts… Das wäre doch nur ein Zufall, dass ich unter dem Baum
gerade in dem Moment stünde, wenn der Ast herunterfiele.“
„So sollst du auch dann handeln, wenn dich jemand schlägt“, sagte
Buddha. „Genau so, wie ein trockener Ast deiner Aufmerksamkeit
nicht wert ist, ist ein dummer Tor deiner Emotionen nicht wert. Es
wäre zu viel Ehre für ihn.“

Wir haben bereits die energetische Abhängigkeit älterer Menschen
von ihren Enkelkindern erwähnt. Diese Medaille hat aber ihre
Kehrseite
Kleine Kinder sind einerseits Energiespender. Andererseits aber
sind sie richtige kleine Vampire, die sehr schnell begreifen, wie
sie anderen Energie „klauen“ können. Das bewerkstelligen sie,
indem sie nach Aufmerksamkeit verlangen: Sie sind launisch,
fordern ständig Mögliches und Unmögliches, haben angeblich keinen
Appetit, wollen nicht einschlafen (obwohl sie müde sind), stehen
mit dem ersten Sonnenstrahl auf und wecken auch die anderen – denn
wenn „seine Majestät“ erwacht ist, dürfen auch seine Knechte nicht
länger im Bett bleiben usw. Waren Sie schon mal mit einem Kind
alleine (besonders mit einem fremden oder, Gott bewahre, gleich
mit mehreren)? Wie haben Sie reagiert? Dabei hängt es nicht vom
Kind, sondern von Ihrer Reaktion ab, ob der „kleine Vampir“ aus
Ihnen alle Energie heraussaugt (das passiert, wenn Sie sich
gereizt und verärgert fühlen oder wenn Sie ihn „umbringen wollen“)
oder ob Sie ihm freiwillig, ohne sich selbst zu schädigen, so viel
Energie geben, wie das zerbrechliche, heranwachsende Wesen
braucht.
Der Vampirismus ist ein unbewusstes Verhalten. Der Angreifende
(das gilt sowohl für Kinder als auch für Erwachsene) hat meistens
keine Ahnung von der Bioenergetik, vom Vampirismus oder vom
Energieaufladen. Er will einfach etwas von Ihnen. Oder man könnte
meinen, er will nichts von Ihnen – er äußert einfach nur seine
Meinung, die Sie - „weiß Gott warum“ - auf die Palme bringt. Er
meckert darüber, wie schwer sein Leben ist (wonach Sie auch keine
Freude mehr am Leben verspüren) oder ignoriert Sie gerade in dem
Moment, wenn er Ihnen eigentlich Aufmerksamkeit schenken sollte.
Wenn Sie sich darauf einlassen, ihm zu erklären, dass er aus
esoterischer Sicht gegen Sie einen energetischen Angriff führt,
wird Sie dieser Mensch von ganzem Herzen zum Teufel wünschen. Nur
ein informierter, „belesener“ und notorischer Vampir saugt die
Energie anderer Menschen ganz bewusst auf.
Für einige Menschen ist der Vampirismus ein „seelischer Zustand“
(in diesem Fall ist eine Behandlung undenkbar), für andere ist es
nur eine Gewohnheit (hier gibt es eine Hoffnung auf Heilung). Wir
müssen uns aber sowohl vor den einen als auch vor den anderen
schützen können.
Welche Schutzmethoden gegen Energie-Vampire
gibt es?
- Die sicherste Methode besteht darin, dass man sich der
Aggression bewusst ist und auf sie emotional nicht reagiert. Der
Vampir ist schwächer als Sie. Er spürt den Energiemangel und
glaubt, dass Sie jede Menge Energie haben. Vampire sind
unglückliche, energiearme Menschen. Und wenn man sie
dementsprechend behandelt (wozu es einem Narren übel nehmen, wenn
er einem ins Gesicht spuckt?), dann wird klar, wie man seinen Zorn
wegen der energetischen Aggression zügeln kann und wie man die
Vampire davon abhält, einem das wegzunehmen, was man überhaupt
nicht herzugeben braucht. Das gleiche, nur mit anderen Worten,
sagte auch Jesus Christus: „Wenn dir jemand auf eine Wange
schlägt, dann halte ihm auch die andere hin“.
Wenn man den Angriff nicht beachtet, das heißt darauf innerlich
nicht reagiert, dann ist er absolut harmlos. Psychosomatische
Störungen werden nicht durch die Aggression als solche
hervorgerufen, sondern durch die Reaktion darauf. Wenn jemand Sie
um etwas bittet, etwas von Ihnen verlangt oder Sie zu etwas
zwingt, was Sie nicht machen wollen, schimpfen Sie nicht, machen
Sie keinen Krach und toben Sie nicht. Finden Sie einen Weg, auf
den Sie „ausweichen“ können.
- Um sich erfolgreich wehren zu können, muss man sich den
Grundsatz einprägen: Energetischer Vampirismus ist normal. Der
Vampir ist der Sanitäter des Karmas. Geben Sie ihm letztendlich
das, was Sie nicht brauchen. Davon wird es ihm nicht schlechter.
Und wenn es sich um einen Ihnen nahe stehenden Menschen handelt,
geben Sie ihm ein bisschen von Ihrem Herzen. Machen Sie sich keine
Sorgen, das gibt er Ihnen auf jeden Fall wieder zurück – mit
Liebe. Ohne energetische Angriffe wäre das Leben langweilig und
farblos. Bald werden Sie angegriffen, bald greifen Sie selbst an.
Wenn bei Ihnen alles in Ordnung ist, dann wird Ihnen ein
energetischer Angriff nicht schaden. Ohne Aggression können keine
wirklichen Kontakte und keine echte Liebe zustande kommen. Jeder
Streit, freundschaftlicher oder wissenschaftlicher Art, ist eine
Aggression, weil er zum Ziel hat, den Gegenspieler zu
beeinflussen. Aber ist das schlecht?
- Wenn Sie sich überhaupt nicht beeinflussen lassen wollen, halten
Sie sich an das Grundprinzip des Aikidos. Bei dieser Kampfkunst
spielt nicht die Fähigkeit zum Angriff die wichtigste Rolle,
sondern die Fähigkeit, den Angriff zu „lesen“, um ihm rechtzeitig
auszuweichen.
- Wenn sich bei Ihnen jemand ausweinen will, hören Sie ihm zu
(bereits durch Ihre Bereitschaft, ihm zuzuhören, wird es ihm
besser gehen). Aber bemitleiden Sie ihn nicht. Es darf keine
Resonanz mit der Energie des Unglücks entstehen! Sie können Ihren
Gesprächspartner trösten, aber geben Sie der „verführerischen
Schlange“ nicht nach, die Sie dazu bringen will, ihn zu
bemitleiden. Sobald Sie Mitleid mit ihm empfinden, wird er Ihnen
die Energie seiner Probleme und Krankheiten aufladen und Ihnen
Ihre normale Energie und etwas von Ihrer Gesundheit entziehen.
Laden Sie sich den Inhalt seines Müllbeutels nicht auf. Wenn Sie
bei dem aufrichtigen Versuch, ihm zu helfen, seinen Schmutz an
sich nehmen, wird dieser Mensch seinen Beutel gleich wieder mit
neuem Schmutz füllen. Der alte Schmutz bleibt bei Ihnen und Sie
werden ihn so schnell nicht wieder los. Überlegen Sie sich, wie
Sie ihm auf eine andere Weise helfen können. Wie können Sie ihn
davon überzeugen, dass er seinen Schmutz in einer Grube versenken
und keinen neuen ansammeln soll?
- Sie haben einen energetischen Schutz, wenn Sie sich an Ihre
Lebensprinzipien, Ihren Glauben und Ihr Egregor halten. Handeln
Sie aber gegen Ihr Gewissen, wird sich plötzlich in Ihrer
Schutzwand ein Loch auftun, durch das man Ihnen leicht ein Messer
in den Rücken stoßen kann.
Und noch einige einfache Schutzmethoden.
- Wenn Sie einen energetischen Angriff ahnen oder spüren, kreuzen
Sie unauffällig Ihre Beine und Arme.
- Oder: Legen Sie die Hände auf den Schoß mit den Handflächen nach
oben; bewegen Sie die Spitzen von Zeigefinger und Daumen
aneinander, so dass Sie ein „O“ bilden, die anderen Finger richten
Sie nach vorne. Das lässt sich praktisch an jedem Ort anwenden,
sei es in der Schule, sei es in einer Sitzung oder anderswo, also
überall dort, wo man die Hände unter einem Tisch verstecken kann.
- Es gibt noch eine bessere Möglichkeit: Machen Sie eine Faust und
strecken Sie unauffällig den Mittelfinger nach oben.
- Eine Brille, besonders eine Sonnenbrille, bietet einen guten
Schutz vor Energie-Vampiren.
- Wenn Sie spüren, dass Sie doch angegriffen wurden, oder wenn
Ihnen wegen der besonderen Umstände Ihres Berufes den ganzen Tag
lang Energie entzogen wurde, dann nehmen Sie eine Dusche, sobald
Sie nach Hause kommen. Das Wasser gibt Ihnen die Energie gleich
wieder zurück.
- Auch schnelle Bewegungen wie beim Tennis, Radfahren oder Tanzen
stellen die Energie wieder her.
- Medaillons, Kreuze, Morgen- oder Abendgebet und Heiligenbilder
bieten auch Schutz.
- Man kann sich auch mit der Kraft seiner Phantasie schützen.
Stellen Sie sich doch vor, dass Sie in einer geöffneten Flasche
sitzen (die Flasche muss offen sein, damit das Kronenchakra nicht
blockiert wird, die Sie mit Kosmos verbindet).
- Wenn Sie dem Vampir gegenüberstehen und ihm ins Gesicht sehen,
stellen Sie sich vor, dass zwischen Ihnen und ihm ein Spiegel
steht. Drehen Sie den Spiegel ihm zu, sodass sich alles, was er
Ihnen zeigt, darin spiegelt und auf ihn zurückfällt.
- Wenn Sie eine energievolle, aktive, ungeduldige und leicht
erregbare Person sind, ist das Feuer (Yang) Ihr Element. Sie
werden leicht einen Schutz aufbauen können, indem Sie sich
zwischen Ihnen und Ihrem Gegenüber eine Feuerwand vorstellen.
- Wassermann, Krebs und Fische können sich in Gedanken in ein
Aquarium versetzen und sich so mit Wasser vor Energie-Raubtieren
schützen.
- Wenn Sie bescheiden, schüchtern und ruhig sind und sich lieber
mit einem Buch zurückziehen als an einer lauten Gesellschaft
teilnehmen, dann ist die Erde (Yin) Ihr Element. Für Sie wird es
einfacher sein sich vorzustellen, dass Sie ein Erdwall oder eine
Ziegelwand von dem Ihnen unsympathischen Menschen trennt.
- Die letzte Möglichkeit. Der Vampirismus ist nichts weiter als
ein psychoenergetisches Programm unseres Gehirns. Wir selbst sind
es, die die Handlungen eines anderen Menschen als Vampirismus oder
als ein gewöhnliches Normalverhalten bewerten. Wir selbst sind es,
die die Möglichkeit zulassen, dass uns Energie entzogen wird,
weshalb wir dem anderen gegenüber eine negative Haltung einnehmen.
Sich vor einem Vampir zu schützen bedeutet, sich vor einem Phantom
zu schützen.
Zu guter Letzt: Glauben Sie nicht alles, was ich Ihnen hier
erzählt habe. Es gibt keine Vampire! Keine! Und im Endeffekt
müssen wir uns vor niemandem schützen
Wenn die Energie in Ordnung ist, dann sind für Sie weder Vampire
noch Krankheiten noch Phantome gefährlich. Und wenn nicht? Um Ihre
Energie wiederherzustellen, helfen Ihnen Übungen aus dem
Hatha-Yoga.
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