Dr. Alexandre Strasny
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DER
KLEINE HEILPRAKTIKER
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Ein Handbuch für
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Selbst ist der Bioenergetiker Extrasens
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Die bioenergetische Therapie ist keine Mode der letzten Jahre. In dieser oder jener Form hat sie schon immer existiert. Das Denken in energetischen Kategorien ist ein fester Bestandteil des Yoga, dessen Entstehung auf das ???? Jahrtausend v. Chr. zurückgeht. Aus Indien kam die Lehre nach Ägypten, Griechenland, Assyrien, Judäa und China, wo man damals bereits die biologische Energie des Körpers mit Hilfe der Akupunktur beeinflussen konnte. Die bioenergetische Heilmethode wendete Jesus Christus an, um Menschen von Blindheit, Stummheit, Taubheit, Lähmungen, Epilepsie, Wassersucht, Blutungen, Aussatz und Gelenkschmerzen zu heilen. Der so genannte „heilende Magnetismus“ der Handflächen von Heilern war auch in Europa bekannt. Er wurde von Anton Mesmer in meisterhafter Weise angewendet. Die Methode des Handauflegens beherrschten auch die Volksheiler. Für logisch denkende Menschen ist die bioenergetische Behandlung ein Synonym für Hochstapelei. Besonders weit ist diese Meinung in der Schulmedizin verbreitet. Denken Sie mal nach: Ein Mensch fuchtelt mit seinen Händen über einen Kranken herum und behauptet, dass er auf diese Weise zum Beispiel Magengeschwüre oder Bronchitis behandele. So ein Unsinn! Scharlatanerie! Deshalb sind viele Ärzte der Ansicht, dass diese Spinnereien unverzüglich verboten und die Scharlatane aus der Medizin verbannt werden sollten. Scheint logisch zu sein. Nur liegen der bioenergetischen Therapie nicht die Logik, sondern andere Begriffe und Gesetze zugrunde. Deshalb hat sie nicht nur dem heftigen Sturm der Abneigung standhalten können, sondern sie entwickelt sich auch erfolgreich weiter. Ich bin Arzt, der an einer medizinischen Hochschule ausgebildet wurde. Nach meinem Abschluss behandelte ich zehn Jahre lang meine Patienten konventionell und ohne irgendwelche esoterischen „Tricks“. Und ich erlaube mir zu behaupten, dass die bioenergetische Therapie keine Hochstapelei ist. Sie ist keine Behandlungsmethode für alle Leiden, dennoch handelt es sich um ein sehr effektives Heilverfahren. Gerade bei Fällen, bei denen keine anderen Methoden halfen, ereichte man mit dieser Methode oft auf den ersten Blick unglaubliche Ergebnisse, die aber Realität sind.
Was ist eigentlich Bioenergie?Sogar logisch und praktisch denkende Menschen können sich leicht von ihrer Existenz überzeugen lassen. Jeder von uns kann die Wärme eines anderen Menschen, d. h. das infrarote Spektrum seines Biofeldes fühlen. Dieses Spektrum kann man in der Schulmedizin mit Hilfe eines Thermographen und in der alternativen Medizin mit Hilfe der Handflächen eines Heilkundigen messen. Die elektroenergetischen Parameter des Herzens werden durch ein Elektrokardiogramm aufgezeichnet und die des Gehirns durch das Elektroenzephalogramm. Beides findet in der Medizin breite Anwendung. Wenn im Körper elektrischer Strom fließt, dann gibt es auch ein Magnetfeld. Dieses Feld umgibt jedes Organ und ist Bestandteil der Aura. Aber es ist so schwach, dass es heute unmöglich ist, es mit Hilfe von irgendwelchen Apparaten zu registrieren. Auch nicht mit Apparaten, für die viel Werbung gemacht wird, wie zum Beispiel für die „Aura-Fotografie“. Wenn Sie so eine Werbung sehen, fallen Sie nicht darauf herein. Na ja, man kann die Methoden der Aura-Fotografie nicht als reinen Betrug bezeichnen, aber schon als Versuch, das Erwünschte für das Reale auszugeben.
Woraus besteht unsere Bioenergie?Die Stoffe, aus denen unser Körper seine Energie gewinnt, bekommen wir aus der Nahrung und der Luft. Aber auch aus Emotionen und ästhetischen Wahrnehmungen, wenn wir mit anderen Menschen Kontakt haben, Musik hören, als Zuschauer bei sportlichen Wettbewerben dabei sind, Pinakotheken besuchen oder Bücher lesen. Diese Komponenten sind für die Stärke unserer Energie verantwortlich. Zum Teil sind sie auch in der genetischen Information vorprogrammiert, die wir von unseren Eltern erben. Die wichtigste Rolle bei den biochemischen Reaktionen spielen die Mitochondrien der Zellen. Sie produzieren die Adenosintriphosphatsäure (ATP), die als chemischer „Energietreibstoff“ gilt. Energie ist nicht nur in Lebewesen, sondern auch in Pflanzen enthalten. Die Energie der Pflanzen, die von Menschen und Tieren als Nahrung genutzt werden, wird in Kalorien gemessen.
Wir haben das Wort Aura erwähnt. Was ist das?
Das ist ein Biofeld – so etwas wie eine energetische Kleidung. Genau so wie normale Kleidung ist auch die Aura nicht homogen, sondern besteht aus mehreren Schichten. Nur haben diese Schichten keine deutlich erkennbaren Grenzen und können mit keinem Gerät festgestellt werden. Sie können nur von besonders sensiblen Menschen gefunden werden – von Bioenergetikern. Ich möchte jetzt nicht ausführlich darstellen, wie sie das machen, denn dieses Buch ist in erster Linie für Patienten und nicht für Fachleute bestimmt. Aber einiges zu diesem Thema finden Sie im Kapitel Bioenergetische Diagnostik.
In die Aura werden Energiezentren, Chakren, projiziert. Sie sind
so etwas Ähnliches wie Energieansammlungen oder Akkumulatoren. Es
gibt sieben Hauptchakren (von oben nach unten): 7. Sahasrara: Durch sie wird die Verbindung zwischen dem Menschen und dem Kosmos hergestellt. Es ist das Zentrum der Spiritualität und Erleuchtung. 6. Ajna: das „dritte Auge“, das Zentrum der reinen Selbsterkenntnis, der Intuition und des Glücks. 5. Vischuddha: ist für Kommunikation, Atmungsorgane und Schilddrüse verantwortlich. 4. Anahata: Herzchakra, hier sind Emotionen, Vergebung, Verständnis, Empathie usw. konzentriert. „Ein herzloser Mensch“ oder „er hat ein reines Herz“ - so spricht man von Menschen, deren Anahata-Chakra schwach bzw. stark ist. Dieses Chakra kontrolliert auch Herz, Lungen, Bronchien und Zwölffingerdarm. Außerdem beeinflusst es das Immunsystem. 3. Manipura: „Sonnengeflecht“. Befindet sich um den Nabel herum. Das ist das innere Herdfeuer der Verdauung. Um es nicht zu löschen, sollte man kein kaltes Wasser nach dem Essen trinken. Dieses Chakra ist für die Organe der Bauchhöhle verantwortlich: Dick- und Dünndarm, Magen, Zwölffingerdarm, Leber, Gallenblase, Bauchspeicheldrüse, Nieren und Nebennieren. 2. Svadhisthana: das Zentrum der physischen, sexuellen und schöpferischen Energie. Es liegt zwischen Schambein und Nabel. Im Svadhisthana-Chakra sind die Informationen aus unserer Kindheit und negative Emotionen enthalten: Zorn, Bosheit, Leidenschaft, Hass, Grausamkeit, Arroganz, Zweifel, Eifersucht, Dummheit und Faulheit. Hier sind auch die alltäglichen Probleme konzentriert: Es ist das „kranke Chakra unserer Zeit“. Darauf gehen psychosomatische Störungen, Spasmen verschiedener Organe und Depressionen zurück. Es ist aber gleichzeitig das Zentrum der Mutterschaft. Wenn eine Frau keine Kinder hat, sollte man durch dieses Chakra nach einem Zusammenhang mit gesellschaftlichen Problemen suchen. Das Svadhisthana-Chakra ist für Gebärmutter und Gebärmutteranhängsel, Prostata, Produktion von Sperma usw. verantwortlich. 1. Muladhara: Durch dieses Chakra wird die Energie jedes Menschen mit der Energie der Erde verbunden. Hier befindet sich die Ursprungsenergie, die wir von unseren Eltern mitbekommen haben – sozusagen die Matrix des Menschen, die Information über die vorigen Wiedergeburten. Das ist also das festeste Chakra (je höher sich die Chakren befinden, desto dünner sind sie). Deshalb ist es nicht nur für die mit ihr unmittelbar zusammenhängenden Organe wie Enddarm oder Genitalien verantwortlich, sondern auch für Knochen, Zähne, Nägel und für die Energie des Blutes.
Kann man die Chakren mit der Hand ertasten?
Chakren sind nicht nur energetische Akkumulatoren, sondern sie
spüren auch die Energiewellen auf (Lokatoren). Das
Muladhara-Chakra zum Beispiel hat drei Blätter. Jedes Blatt nimmt
auf seiner eigenen Ebene Energiewellen auf. Durch das Wechselspiel
der drei Blätter entsteht das vierte Blatt, das ihr Egregor ist –
die Vereinung der drei Blätter.
In einer anderen Projektion erinnert das Muladhara-Chakra an die Lotos-Blume mit ihren Blütenblättern. Je höher sich das Chakra befindet, desto mehr Blätter hat es. Jedes Blatt fängt wie der Strahl eines Ortungsgerätes seine spezifischen Informationen ein. Bei einer Resonanz wird ein Signal ausgelöst. Ein Beispiel: Ein junger Mann ist auf eine junge Frau aufmerksam geworden. Sie hat auch ihrerseits mitbekommen, dass sie entdeckt worden ist – und so wurde auch bei ihr ein Signal ausgelöst. In diesem Fall geschieht gleichzeitig mit der Chakra-Diagnostik auch die Sondierung auf Vereinbarkeit: die Chakren-Energien des Mannes und der Frau treffen sich. Wenn dabei eine Resonanz entsteht, verändern die beiden ihr Verhalten. Wenn nicht, dann gehen die jungen Menschen aneinander vorbei, ohne sich gegenseitig besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Die Chakren fangen nicht nur die Energie von Lebewesen ein, sondern auch die von Gegenständen, Städten und Ländern. Jeder von uns hat seine Lieblingsdinge, über die wir nicht nach den Kategorien gut – schlecht oder gefällt mir – gefällt mir nicht urteilen, sondern danach, ob wir eine besondere Vertrautheit spüren. In diesem Fall befinden Sie sich mit diesem Gegenstand in Resonanz. Die Energie eines bestimmten Gegenstands ist das, was man bei seiner Wahrnehmung empfindet. Die Energie einer Stadt oder eines Landes ist das spezifische Empfinden, das man in dieser Stadt oder diesem Land erfährt. Jede Stadt hat ihr eigenes Gesicht. Darunter versteht man vor allem ihre besondere Architektur. Außer der Architektur hat jede Stadt aber auch ihre eigene Energie, die nichts mit der Architektur zu tun hat und eine Synthese aus den Energien von Gebäuden, Menschen, Parks und allem anderen, was sich in der Stadt befindet, ist. Die Energie einer Stadt muss nicht unbedingt bei allen Ankömmlingen oder dort Lebenden eine Resonanz gleicher Frequenz hervorrufen. Unter den zahlreichen Städten, die ich besucht habe, erlebte ich eine besondere positive Resonanz in San Francisco, Prag und München. Und natürlich in der Stadt, in der ich lebe, in Kiew. In Budapest, Florenz und Paris war die Resonanz nicht so positiv. Keine Reaktion zeigten meine Chakren in den schönen Städten Warschau, Los Angeles und Zürich. Über meine Wahrnehmungen könnte ich noch lange schreiben, aber jede Beschreibung wäre unvollständig, denn sie ist eine Vermittlung von Informationen auf verbaler Ebene, während Wahrnehmungen eine Aufnahme von Informationen (genauer gesagt von Energien) mit dem Herzen auf der Ebene der Feinmaterie bedeuten. Im Buch von Raymond Moody „Leben nach dem Leben“ wird beschrieben, dass klinisch tote Menschen eine besondere Reinheit und Klarheit in Bezug auf die Umgebung erlangten; um mit anderen Seelen zu kommunizieren, brauchten sie nichts zu sagen – es war alles auch ohne Worte klar. In einem gewissen Maße benutzen wir die telepathische Übermittlung von Informationen auch in unserem Leben. Das geschieht durch Augenkontakt. Oder vielleicht durch eine besondere Wahrnehmung, durch die Aura oder Energie dieses oder jenes Phänomens? Was ist Musik? Eine Abfolge von Tönen verschiedener Höher und Länge. Einen Klang aus einer Klarinette, der eine Sekunde lang dauert, kann man als Quietschen einer Tür interpretieren. Oft lässt eine bestimmte Kombination von sieben Noten die ganze Welt fiebern. Was, wenn man zum Beispiel zwei Noten austauscht? „Die ganze Welt“ wird vor der Dissonanz zusammenzucken. Warum? Weil die magische Kombination der Noten nicht nur Geräusche sind - sondern Energie. Verschiedene Lautkombinationen lassen in den Chakren entweder Harmonie oder Disharmonie entstehen. Und wenn Menschen Musik hören, reagieren sie nicht auf die „Reihe von Tönen verschiedener Frequenz“, sondern auf die Energie. Roman Kofman, ein Dirigent aus Kiew, der viele Symphonieorchester in Deutschland geleitet hat, sagt: „Ich befasse mich bereits seit 40 Jahren mit Musik. Ich bin als Musiker, Arrangeur und Komponist tätig. Aber ich verstehe die Musik nicht, ich fühle sie nur.“ Wenn wir nach den Kriterien gefällt mir – gefällt mir nicht urteilen, dann ist es keine logische, sondern eine energetische Bewertung. Wenn wir Passanten auf der Straße beobachten, empfinden wir für die einen Sympathie, für die anderen Abneigung und gegenüber dritten gar nichts. Warum? Wir kennen ja keinen von ihnen. Weil wir auf der energetischen Ebene mit einem Menschen eine positive Resonanz haben, mit einem anderen eine negative und mit einem dritten gar keine. Wenn einer Frau ein Kleid nicht gefällt, bedeutet das nicht, dass es nicht schön ist. Ihre Chakren hatten einfach mit dem Kleid keine Resonanz. Alles um uns herum hat seine eigene Energie. Die Umgebung in energetischen Kategorien zu sehen, bedeutet in der Lage zu sein, die Welt nuancierter zu sehen. Kann das jeder Mensch lernen? Ja. Versuchen Sie es - und Sie werden sich davon überzeugen können, dass Sie viel mehr sehen als früher. Nun möchte ich einige Kniffe anführen, die jeder selbständig lernen kann, sogar derjenige, der keine Ahnung vom Begriff Bioenergie hat.
Energie tankenLaufen Sie ein bisschen barfuss. Laden Sie sich mit der Energie der Erde auf, nehmen Sie sich etwas von ihrer Kraft Heben Sie die Hände hoch. Stellen Sie sich vor, dass Sie ein großes, aber schwereloses Geschenk halten – die Energie des Kosmos Atmen Sie die Luft ein, bis die Brust voll ist. Luft ist keine Leere, sie ist auch Energie – Prana. Wenn Sie das regelmäßig machen, bekommen Sie eine enorme Energieladung und vergessen Ihre Müdigkeit.
Die Reinigung der ChakrenWenn Sie spazieren gehen – zum Beispiel im Park oder fern der mit Autos überfüllten Straßen – machen Sie folgende Übung. Machen Sie drei Schritte und atmen Sie dabei langsam und tief ein. Bei den nächsten zwei Schritten halten Sie den Atem an, dann machen Sie wieder drei Schritte und atmen dabei aus - danach wieder zwei Schritte und den Atem anhalten. Wenn Ihnen dieser Rhythmus nicht zusagt, entwickeln Sie Ihren eigenen. Sie werden schnell lernen, diese Übung automatisch auszuführen. Wenn Sie Ihren eigenen Rhythmus gefunden haben, richten Sie Ihre Aufmerksamkeit zum Himmel, zum Kosmos, zu Gott. Beim Ausatmen leiten Sie mit Ihren Gedanken die Energie des Universums in Ihr oberes Chakra, das Kronenchakra (Sahasrara), wo das Zentrum der Spiritualität und der Erleuchtung liegt. Beim nächsten Einatmen richten Sie Ihre Aufmerksamkeit wieder nach oben und beim Ausatmen leiten Sie die Energie in das nächste Chakra, in „das dritte Auge“ (Ajna), das Zentrum der reinen Selbsterkenntnis, der Intuition und des Glücks. Und so verfahren Sie mit jedem Chakra. Beim untersten Chakra, Muladhara, machen Sie die Übung in der umgekehrten Reihenfolge; dabei leiten Sie in dieses Chakra nicht die Energie des Kosmos, sondern die Energie der Erde.
Anreichern des Wassers mit PranaUm Wasser mit Luftenergie (Prana) anzureichern, muss man es mehrmals von einem Behälter in einen anderen gießen. Dieses Wasser tut bei jeder Erkrankung gut. Wie man die energetische Selbstheilung mit körperlichen Übungen kombiniert, erzähle ich Ihnen, sobald wir die Angst vor energetischen Vampiren losgeworden sind.
Wie man sich vor Vampiren schützen kann
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Dr. Alexandre Strasny
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